Das Aufbewahren der Sammlung


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Die richtige Unterbringung der Sammlung ist eine der wichtigsten Aufgaben, mit denen sich bereits der angehende Sammler auseinander zusetzen hat. Eine geeignete Aufbewahrungsart ist die Voraussetzung dafür, dass der Sammler die Freude an seinem Hobby nicht verliert. Vor dem Aufbewahren steht jedoch zunächst das richtige Sortieren der Geldscheine. Dazu ist man in der Regel auf die verschiedenen Papiergeld-Kataloge angewiesen.

Von den verschiedenen Unterbringungsarten stellt das Lagern in Kuverts oder Schachteln eher eine Notvariante dar. Sammler, die viele verschiedene Varianten ein und desselben Geldscheins besitzen, greifen manchmal auf diese Verwahrungsart zurück.

Das Anbringen der Noten auf Pappbögen ist eine Unterbringungsart, die seit vielen Jahren von Sammlern verwendet wird. Dabei werden die Scheine mit Fotoecken auf dem Bogen befestigt. Die Bögen werden zumeist in Ringbüchern aufbewahrt. Diese Verwahrungsart hat verschiedene Vorteile. Sie ist relativ preisgünstig und bietet dem Sammler viele Freiheiten bei der Anordnung der Geldscheine. Außerdem besteht die Möglichkeit der Beschriftung der Noten. Schwierigkeiten tauchen jedoch auf, wenn neu erworbene Stücke eingefügt werden sollen. Selbst ein Austausch eines Scheines gegen einen mit besserer Erhaltung kann bereits schwierig sein, da oft kleinste Größenunterschiede eine erneute Anbringung der Fotoecken erfordern. Ein weiterer Nachteil ist, dass man jeweils nur eine Seite der Scheine betrachten kann.

Die meisten Papiergeldsammlungen sind wahrscheinlich in Alben untergebracht, die heutzutage in den verschiedensten Größen hergestellt werden. Da die Zahl der Papiergeldsammler in den letzten Jahren ständig größer geworden ist, haben viele Hersteller von Briefmarken- und Münzalben mit der Produktion spezieller Alben für Papiergeld begonnen. Scheine, die in Plastikhüllen untergebracht sind, können von beiden Seiten betrachtet und jederzeit ohne Schwierigkeiten ausgetauscht werden. Meist können dabei ein bis vier Geldscheine pro Hülle untergebracht werden. Diese Hüllen, die in Ringbüchern aufbewahrt werden, sind jedoch nicht billig. Eine große Sammlung wird man daher wohl kaum auf diese Art und Weise unterbringen. Viele Sammler lagern deshalb nur Scheine bestimmter Gebiete oder besonders wertvolle Stücke in solchen Plastikhüllen. Außerdem sollte hier der Hinweis nicht fehlen, dass noch nicht vollständig geklärt ist, ob Papier, das in Plastikhüllen mehr oder weniger luftdicht aufbewahrt wird, während der Jahre nicht Schaden nimmt.

Papiergeld-Album

Eine Alternative zu den Alben mit speziellen Plastikhüllen bieten einfache Klarsichthüllen im Format DIN A 5 oder DIN A 4. Sie werden in Ringbüchern oder in einfachen Aktenordnern aufbewahrt. Durch die elektrostatische Aufladung der Noten beim Einbringen in die Hüllen werden diese in ihrer Position gehalten, so dass man mehrere Scheine in einer Hülle unterbringen kann. Diese Aufbewahrungsart ist sehr preisgünstig. Die Scheine können leicht herausgenommen werden und auch das Hinzufügen weiterer Noten ist problemlos möglich. Allerdings müssen die Ringbücher horizontal gelagert werden, da sonst die Geldscheine mit der Zeit verrutschen.

Ringbuch mit Klarsichthüllen

Jeder Sammler sollte seine eigenen Erfahrungen mit den verschiedenen Aufbewahrungsarten machen und dann für sich entscheiden, welche Scheine er wie aufbewahren möchte.

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